Laura Hottenrott - Foto: Victah Sailer
Afrikanische Siege beim Sevilla-Marathon 2018, Laura Hottenrott läuft Bestzeit
Afrikanische Sieger gab es beim Sevilla-Marathon. Bei guten Wetterbedingungen gewann der Kenianer Dickson Tuwei das Rennen in 2:08:18 Stunden.
Knapp geschlagener Zweiter war sein Landsmann Laban Kipkemboi, der nach 2:08:20 im Ziel war. Rang drei belegte mit Andrew Kimtai ein weiterer Kenianer mit 2:08:28. Der Spanier Javier Guerra folgte als Vierter in 2:08:33.
Insgesamt sechs Athleten erreichten Zeiten von unter 2:10 Stunden.
Einen Streckenrekord gab es im Rennen der Frauen, das die Marokkanerin Kaoutar Boulaid in 2:25:32 Stunden für sich entschied. Auf den nächsten beiden Plätzen folgten die Äthiopierinnen Shewe Alemayehu und Badane Hirpa in 2:25:47 beziehungsweise 2:25:50. Drei weitere Läuferinnen blieben unter 2:30 Stunden.
Eine persönliche Bestzeit lief Laura Hottenrott (TV Wattenscheid), die in 2:32:58 Stunden Rang acht belegte. Nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:15:07 Stunden wurde sie zwar jenseits der 30-km-Marke etwas langsamer, konnte aber in der Schlussphase trotzdem noch zwei Plätze gut machen.
Die 25-Jährige war erst Ende Oktober beim Mainova Frankfurt-Marathon ihr erstes Rennen über die 42,195 km gelaufen. Am Main hatte sie Platz zwölf in 2:34:43 Stunden belegt.
Mit ihrer Steigerung in Sevilla hat auch Laura Hottenrott Chancen auf eine Nominierung für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin im August. Da es im Marathon bei der EM eine Team-Wertung gibt, können bis zu sechs Läuferinnen pro Nation nominiert werden.
Die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) festgesetzte Marathon-Norm steht bei 2:32:00 Stunden. Für eine Team-Nominierung reicht dem Verband jedoch auch ein Ergebnis von 2:35:00.