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27
05
2026

Als „Cup da Franco“ wurde der Stadtlauf 1978 zu einem Pionier der Cityläufe in Deutschland - Foto: Veranstalter/ Oliver Zang

Riesenandrang in Darmstadt: Mit knapp 60 Prozent Zuwachs geht der zweitälteste Stadtlauf Deutschlands in die 48. Auflage – von Ludwig Reiser

By GRR 0

Das starke Zwischenergebnis macht die Organisation stolz und fordert zu weiteren Anstrengungen heraus

Entsprechend dem allgemeinen Trend sind wir schon von einem Zuwachs ausgegangen, aber einederartige Resonanz schon vier Wochen vor der Veranstaltung macht uns auf der einen Seite stolz, aber auf der anderen Seite sind wir uns bewusst, dass wir in der Organisation an einigen Stellschrauben drehen müssen, um sowohl unserem Anspruch aber auch dem unserer Lauf-Anhänger gerecht zu werden“, so Wilfried Raatz als Organisationsleiter des 48. Darmstädter Merck Stadtlaufes am 24. Juni 2926.

Als „Cup da Franco“ wurde der Stadtlauf 1978 zu einem Pionier der Cityläufe in Deutschland – und zudem zu einem Stell-dich-ein der nationalen Elite mit einem Schuss internationaler Klasse. Auch
wenn beim Stadtlauf im Wandel der Zeiten der „Lauf der Asse“ gestrichen wurde und der Fokus
verstärkt auf dem Breiten- und Freizeitsport und vor allem auf einem umfangreichen Laufangebot für
den jungen Nachwuchs liegt, ist die Begeisterung vor allem in der Region groß.

57 Prozent beträgt vier Wochen vor dem ersten Startschuss am späten Mittwochabend der Zuwachs
gegenüber dem Vergleichswert zum Stichtag. Immer stärker wird der traditionsreiche Stadtlauf durch
die Fußgängerzone der Innenstadt dabei durch ortsansässige Firmen genutzt, obgleich die
„Konkurrenz“ mit reinen Firmenläufen gerade im Südhessischen sehr groß ist. Die beengten
Streckenpassagen in der Fußgängerzone haben bereits zu Teilnehmerlimits bei den insgesamt sieben
Wettbewerben geführt, sodass es bei dem aktuell starken Andrang auf die Startnummern am
Veranstaltungsabend kaum noch Nachmeldemöglichkeiten geben dürfte.

Die Umgestaltung in der Darmstädter Innenstadt führt einmal mehr zu einer Streckenkorrektur.

Wegen Baumaßnahmen steht das traditionelle Ziel am Luisenplatz nicht zur Verfügung. „Mit dem
Marktplatz haben wir eine ideale Lösung gefunden, die uns erheblich mehr Spielräume gibt“, so Axel
Dietrich, der innerhalb des erfahrenen Organisationsteams für den Aufbau an Start und Ziel
verantwortlich zeichnet.

„Die Strecke musste außerdem den neuen Gegebenheiten angepasst werden“, weiß Wolfram Marx als Streckenchef zu berichten. „So haben wir für die Bambiniläufe eine stärker altersgerechte Distanz gefunden, während die City-Runde mit einer Omega-Schleife vor dem Staatstheater deutlich aufgewertet werden konnte!“

Um lange Warteschlangen bei der Startnummern-Ausgabe zu vermeiden, wurde das Ausgabe-Angebot auf nunmehr drei Tage im Basement von Sport-Hübner am Ludwigsplatz, dem eigentlichen Startort am Stadtlauf-Abend, ausgeweitet.

Ludwig Reiser

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