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12
08
2026

Emmanuel Wanyonyi of Kenya reacts after winning the Men's 800m during the Kip Keino Classic at the Nyayo National Stadium in Nairobi, Kenya on April 20, 2024. - Kelly Ayodi/ World Athletics

Nachgedacht – über den 1000m Weltrekord eines 21jährigen © Lothar Pöhlitz

By GRR 0

Leichtathletik.de berichtete über den neuen 1000m Weltrekord der Männer so:

„Auf den 1.000 Metern ist ein neuer WR am Freitag, den 10.7.2026 beim Diamond League-Meeting in Monaco (Monte Carlo) gefallen. 800-Meter-Olympiasieger Emmanuel Wanyonyi (Kenia) musste dafür aber bis zum letzten Meter kämpfen.

Bis zur 800-Meter-Marke (1:45,11 min) von den Tempomachern Patryk Sieradzki (Polen) und Louey Ouerrat (Frankreich) angeführt sowie in der Zielkurve vom Briten Jake Wightman (2:12,77 min) verfolgt, blieb die Uhr für Emmanuel Wanyonyi nach 2:11,83 Minuten stehen. Damit unterbot der 21-Jährige um 13 Hundertstel den Weltrekord seines Landsmanns Noah Ngeny (2:11,96 min) aus dem Jahr 1999.

„Es war mein erster 1.000-Meter-Lauf überhaupt“, erklärte Emmanuel Wanyonyi. „Und gleich den Weltrekord zu brechen, macht mich überglücklich. Über den Weltrekord über 800 Meter möchte ich jetzt nicht sprechen. Ich will erst einmal schnell laufen und meine persönliche Bestzeit verbessern. Taten sagen mehr als Worte.“ Die Bestmarke über 800 Meter von David Rudisha (Kenia) steht bei 1:40,91 Minuten. Davon ist der Weltmeister von Tokio (Japan) mit seiner PB (1:41,11 min) nur noch zwei Zehntel entfernt.

Über die Konsequenzen müßte für den Laufbereich nicht nur nachgedacht werden. Die Fakten sind:
Die alte Weltrekord-Marke stand seit 27 Jahren bei 2:11,96

Ein 21jähriger – schon 800-Meter-Olympiasieger – Emmanuel Wanyonyi (Kenia) läuft 1000m Weltrekord in 2:11,83 Minuten

Die 800m Marke wurde bei 1:45,11 passiert

Es war sein erster 1000m Lauf überhaupt
Im 400m / 800m – Bereich auch der Frauen, gibt es weltweit auffällige Fortschritte

Der DLV muß das Nachwuchstraining neu konzipieren, in den Vereinen Leistungsgruppen schaffen, die neuen Ganztagsschulen nutzen, mit den Landes-Sportschulen arbeiten, in der Jugend öfter schneller in den Unterdistanzen, um die aktuellen 100% und in den nahen Überdistanzen trainieren.

Außergewöhnliche Talente für die verschiedensten Streckenlänge finden und differenziert ausbilden, Trainer spezialisieren (Mittelstrecke / Langstrecke), Wochenend-Kinder-Leistungszentren in den Ländern schaffen, Jugend-Trainingslager in allen Ferien organisieren. 

© Lothar Pöhlitz

author: GRR