Symbolbild - Skisport - Foto: Whistaler
Winter-Olympia im Blickfeld – Cortina 1956 – Zwei „Ossis“ retteten die Olympischen Winterspiele – Von Marco Michels – sport-nachgedacht.de – Prof. Dr. Helmut Digel
Vom 26. Januar 1956 bis 5. Februar 1956 war Cortina d`Ampezzo vor knapp 70 Jahren Schauplatz der 9.Olympischen Winterspiele.
Gefeiert und wirklich ausgetragen wurden sie bis dahin aber nur 1924 in Chamonix (dessen Wettkämpfe erst im Nachgang als Olympische Winterspiele deklariert wurden), 1928 in Sankt Moritz, 1932 in Lake Placid, 1936 in Garmisch-Partenkirchen, 1948 in Sankt Moritz und 1952 in Oslo. 1940 bzw. 1944 wurden sie wegen des globalen zweiten Krieges gecancelt, wobei Cortina als Austragungsort bereits 1944 vorgesehen war.
Der kleine beschauliche Wintersport-Ort und dessen Umgebung sollte Idylle und „heile Welt“ vermitteln. Das war die Welt aber schon damals nicht. Der „Kalte Krieg“ tobte ziemlich heiß, die „Dritte Welt“ erhob sich (weiterhin) gegen die Kolonialmächte und regionale Konflikte schürten Hass, Tod und Missgunst.
Auch 1956 ein politisch suboptimales Jahr
Das Jahr 1956 begann gleich miserabel. Kaum hatte der Sudan Anfang 1956 seine Unabhängigkeit erreicht, begann der Bürgerkrieg zwischen Nord-Sudan und Süd-Sudan, geschürt auch von der (ehemaligen) britischen Kolonialmacht. Ein Konflikt, der bis heute andauert… Im polnischen Poznan wurde der Arbeiteraufstand gegen die kommunistische Diktatur gewaltsam niedergeschlagen. Sowjetische Panzer und ungarische Stalinisten walzten die ungarische Volksbewegung gegen das kommunistische System nieder. Der Suez-Konflikt hielt die Welt in Atem. Indien und Pakistan lieferten sich Scharmützel. Frankreich zog sich widerwillig aus Indochina, speziell aus Vietnam, zurück – der Krieg hatte seit 1946 angedauert. In Algerien versuchte Frankreich, gewaltsam die algerische Befreiungsbewegung zu zerschlagen, was letztendlich nicht gelingen sollte… Die Teilung der Deutschen in Ost und West wurde weiter zementiert, ebenso die Teilung Koreas in einen Nord- und einen Südteil… Die Amerikaner mischten sich in Politik, Wahlen und Regierungsbildungen in ihren „Einflußsphären“ ein, ob in Lateinamerika, in der Karibik, im pazifischen Raum, in Nahost oder einigen afrikanischen Ländern. Innenpolitisch kam es zu einem Aufbegehren der Afroamerikaner gegen den damals immer noch extremen Rassismus in den Vereinigten Staaten.
Rot-China ging mit Gewalt gegen friedliche Demonstranten in Tibet vor. Großbritannien nahm Einfluss auf die Volksabstimmung in Britisch-Togoland, um eine Eskalation der Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Ethnien herbeizuführen. Die Säbel rasselten auf fast allen Kontinenten – Kriege, Tote, Menschenrechtsverletzungen in Ost, West, Nord und Süd bestimmten die Schlagzeilen! Die Großmächte wollten die Welt auf „ihre Weise“ neu aufteilen. Dies kommt uns doch in diesen Tagen irgendwie bekannt vor…
Heile Welt bei Winter-Olympia?
Cortina im Winter 1956, wie dann auch Melbourne (plus Stockholm mit den Reiterspielen) im Sommer 1956, sollten zeigen, dass mehr möglich ist, dass es Alternativen gibt, dass die Menschheit friedlich, von der Vernunft gesteuert und konstruktiv miteinander auskommen kann – und sei es nur auf Eisflächen, Loipen, Sprungschanzen oder Bob-Bahnen bzw. auf Tartanbahnen, in Schwimmbecken in Turn-Hallen oder „hoch zu Ross“.
War es dann – zwischen dem 26.Januar 1956 und dem 5.Februar 1956, also dem Austragungszeitraum der VII.Olympischen Winterspiele – wirklich so?!
Die Antwort lautet ganz klar: NEIN! Der „Kalte Krieg“ hatte seit 1948, dann mit der erstmaligen Teilnahme der Sowjetunion bei Olympischen (Sommer-)Spielen 1952 in Helsinki längst Einzug in die olympischen Arenen gehalten. Natürlich gab es gute Bekanntschaften und Freundschaften zwischen Sportlerinnen und Sportlern aus Ost und West. Und dennoch lief, sprang und tanzte auch die Politik in Cortina mit. „Beat the Russians!“ war auch in Cortina ein Schlachtruf des Westblocks, der USA. Nicht so vom NOK der USA oder den Athleten, vielmehr von den einzelnen westlichen Regierungen und Massenmedien… Auch der Ostblock stand dem in nichts nach, wollte die Überlegenheit des Kommunismus gegenüber dem Kapitalismus beweisen.
Erste Verlierer
Die Frauen, obwohl nicht minder vom Wintersport begeistert wie die Männer, waren die ersten Verlierer der 1956er Winterspiele. Nur 132 Athletinnen waren in Cortina am Start – 132 von insgesamt 823… Der Frauen-Anteil betrug gerade einmal 16 Prozent!
Kein Wunder: Frauen durften sich aktiv nur beim alpinen Skisport (drei Disziplinen), Skilanglauf (zwei Disziplinen) und Eiskunstlaufen (zwei Disziplinen, darunter eine „Mixed“-Disziplin, der Paarlauf) „austoben“. In 17 Wettkämpfen/Entscheidungen blieben die Männer unter sich.
Verloren hatte im Vorfeld auch die Natur. Bereits in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts wurde Cortina – leider muss man heute wohl sagen – von den Touristen „entdeckt“. Aber zunächst fing es gemächlich an, mit Beginn des 20.Jahrhunderts wurde es dann immer schlimmer. Bis 1914 gab es bereits 27 Hotels, insbesondere für Briten und die „Hautevolee“. Ab 1924 nahmen die ersten Bergbahnen den Betrieb auf, immer mehr Skipisten für die unbedarften Touristen wurden erschlossen, verbunden mit Rodungen und Abholzungen.
Bei den Vorbereitungen zu den Alpin-WM 1932 und zu den alpinen „Kriegs-WM“ 1941 war es dann besonders schlimm, die extremen Eingriffe in die Natur nahmen zu. Cortina sollte dann auch, wie eingangs erwähnt, 1944 Austragungsort der Winterspiele sein, aber der zweite Weltkrieg verhinderte das… Im Hinblick auf die Spiele 1956 nahmen die Eingriffe in die Natur jedoch wieder zu, mit dem Ergebnis, dass sich das einst natürlich gewachsene Winter- und Bergsportzentrum Cortina d`Ampezzo zu einem mondänen Wintersport-Ort – fast wie aus der Retorte – entwickelte.
Verloren hatte zudem der Glaube daran, dass zumindest während der Spiele echter Friede auf der gesamten Welt herrscht. Die damaligen Kriege und Konflikte ruhten auch damals nicht.
Sowjetunion erstmals bei Winter-Olympia
In Cortina d`Ampezzo nahm die UdSSR – nach ihrer Sommer-Premiere 1952 – erstmals an Olympischen Winterspielen teil. Das sowjetische Olympia-Winter-Team 1956 umfasste 47 Athleten und 6 Athletinnen.
Der bemerkenswerteste Erfolg war der Sieg der Sowjets im Eishockey-Turnier – vor den USA. Für den Dauer-Gewinner Kanada – Eishockey für Männer gab es seit 1920 bei Olympia, damals noch im Rahmen der Sommer-Spiele in Antwerpen – hatte es bis 1956 sechs Goldmedaillen gegeben. Nur in Garmisch-Partenkirchen 1936 setzte sich Großbritannien, auch dank Spielern mit kanadischen Wurzeln, vor den „Ahornblättern“ durch.
Zwar war der sowjetische Sieg keine Sensation, denn die Sbornaja hatte bereits bei ihrer ersten WM-Teilnahme 1954 in Schweden Gold geholt, aber nachdem sich bei den WM ein Jahr später, 1955 in Westdeutschland, wieder Kanada durchsetzte, war der Ausgang des Olympia-Turnieres 1956 durchaus offen… Aber am Ende wurde die sowjetische Auswahl, alle Spieler waren Russen, verdient Olympiasieger. In der Mannschaft der UdSSR agierten auch so bekannte Namen, wie Jewgeni Babitsch, Wsewolod Bobrow und Walentin Kusin, alle ebenfalls sehr leistungsstarke Fußball- und Bandy-Spieler. Bobrow war sogar Mitglied der sowjetischen Olympia-Mannschaft im Fußball 1952, die knapp im Achtelfinale an Jugoslawien scheiterte, dem späteren Silbermedaillen-Gewinner (hinter Ungarn).
Große Erfolge feierten auch die sowjetischen Eisschnellläufer, die Skilangläuferinnen und Skilangläufer. Zwei Goldene in Weltrekord-Zeit erkämpfte Jewgeni Grischin auf dem Eis-Oval über 500 Meter bzw. 1500 Meter. Über die 1500 Meter gewann er zeitgleich mit seinem Mannschaftskollegen Juri Michailow. Eine weitere Goldmedaille für die Sowjetunion im Eisschnelllaufen schaffte Boris Schilkow über 5000 Meter mit olympischem Rekord. Jeweils Bronze über die 5000er und 10000er Kanten errang der gebürtige Ukrainer Oleg Gontscharenkow.
Im Skilanglauf war die SU mit zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze die Top-Nation 1956. Lyubow Kosyrewa distanzierte die Konkurrenz über die 10 Kilometer der Frauen und in der Herren-Staffel über 4 x 10 Kilometer kam das UdSSR-Quartett mit Pawel Koltschin, Fjodor Terentjew, Nikolai Anikin und Waladimir Kusin als Erster vor Finnland ins Ziel. Fjodor Trentjew (Bronze über 50 Kilometer) und Pawel Koltschin (jeweils Bronze über 15 Kilometer und 30 Kilometer) sicherten sich noch weiteres Edelmetall in der Loipe.
Koltschins Ehefrau, Alewtina, überzeugte in Cortina ebenfalls – mit Rang vier über 10 Kilometer und mit Silber in der Frauen-Staffel mit Lyubow Kosyrewa und Rodja Jeroschina hinter Finnland. Rodja Jeroschina jubelte zudem über eine weitere Medaille – über Silber in der 10 Kilometer-Entscheidung…
Eine überraschende Bronze-Medaille errang nicht zuletzt Jewgenia Sidorowa im alpinen Slalom, hinter der Schweizerin Renee Colliard und der Österreicherin Regina Schöpf, vor Giuliana Chenal-Minuzzo (Italien).
Ansonsten bestand das Team der UdSSR bei der Winter-Olympia 1956 fast nur aus Russinnen und Russen. Mit drei Ausnahmen: Im Eisschnelllauf war der bereits genannte gebürtige ukrainische Eisschnellläufer Oleg Gontscharenkow erfolgreich aktiv. In der Nordischen Kombination startete der Este Uno Kajak und im Skispringen der Georgier Koba Zakadze.
Die gebürtige russische Skilangläuferin Anna Muchina, verheiratete Kaaleste, war hingegen mit dem gebürtigen Kanu-Rennsportler (Kajak), Michael Stoljarov, geänderter Nachname 1940 in Kaaleste, verheiratet. Dieser errang mit dem Russen Anatoli Demitkow bei den Sommerspielen 1956 in Melbourne die Silbermedaille im Zweier-Kajak über 1000 Meter.
Die anderen zwölf Sowjetrepubliken – damals gab es auch noch die Karelo-Finnische Sowjetrepublik, die im Laufe des Jahres 1956 in die Russische Föderative Sowjetrepublik eingegliedert wurde – blieben außen vor.
DDR mit erster Olympia-Teilnahme in der gesamtdeutschen Mannschaft
Außen vor blieben 1956 aber nicht mehr die „Ostdeutschen“, genauer gesagt die „Mitteldeutschen“. Mecklenburger, Vorpommern, Anhaltiner, Thüringer, Brandenburger oder Sachsen – sofern sie genügend wintersportives Talent hatten – durften erstmals nach Ende des zweiten Weltkrieges auch an Olympia teilnehmen. Was 1952 politisch noch scheiterte – eine gemeinsame deutsche Mannschaft aus Athletinnen und Athleten Westdeutschlands bzw. der DDR – wurde in Cortina endlich Realität. 63 Winter-Enthusiastinnen und Enthusiasten aus beiden Teilen Deutschlands qualifizierten sich für die Wettkämpfe der VII.Olympischen Winterspiele. Deutschland-West stellte dabei 52 Sportlerinnen/Sportler und die DDR 11 Sportlerinnen/Sportler. Nur elf Frauen aus Deutschland-West bzw. Deutschland-Ost waren am Start – und ausgerechnet eine Frau sollte die einzige Goldmedaille für das vereinte deutsche Team holen.
Aus Deutschland-Ost stammten der Eisschnellläufer Helmut Kuhnert (SC Dynamo Berlin), die Nordischen Kombinierer Gerhard Glaß (SC Aufbau Klingenthal) bzw. Herbert Leonhardt (ebenfalls SC Aufbau Klingenthal), der alpine Skifahrer Rochus Wagner (SC Traktor Oberwiesenthal), die Skilangläuferinnen Sonnhilde Hausschild (SC Dynamo Klingenthal) bzw. Elfriede Uhlig (SC Dynamo Klingenthal), die Skilangläufer Erich Lindenlaub (SC Dynamo Klingenthal), Werner Moring (ASK Vowärts Oberhof) sowie Kuno Werner (ASK Vorwärts Oberhof) und die Skispringer Harry Glaß (SC Aufbau Klingenthal) und Werner Lesser (ASK Vorwärts Oberhof).
Der Eisschnellläufer Helmut Kuhnert wurde von Helmut Haase, dem späteren Trainer sowie Ehemann von Helga Haase, der Olympiasiegerin über 500 Meter und Olympia-Zweiten über 1000 Meter 1960 in Squaw Valley im Eisschnelllaufen und einstige Handball-Spielerin der BSG Empor Schwerin, entdeckt und betreut.
Mitteldeutschen „Hintergrund“ im gesamtdeutschen Olympia-Team hatten unter anderem der Bob-Sportler Helmut Henn, der 1926 im thüringischen Grimmelshausen geboren wurde und sich nach dem Krieg dem SV Ohlstadt (Bayern) anschloss. In der deutschen Eishockey-Olympia-Auswahl in Cortina waren mit Günther Jochems und Reiner Kossmann ein gebürtiger Sachse und ein ehemaliger Wahl-Ostberliner aktiv. Günther Jochems wurde 1928 im sächsischen Crimmitschau geboren, spielte nach dem Krieg dann u.a. für Preussen Krefeld bzw. den Krefelder EC; Reiner Kossmann ging Anfang der 1950er Jahre zunächst für die BSG Empor Berlin auf Puck-Jagd, wechselt 1952 zum KTSV Preussen Krefeld.
Und der gebürtige Berliner Alfred Hoffmann, ebenfalls ein Eishockey-Ass, stand als Goalie auch im Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bundes. Nach dem zweiten Weltkrieg spielte er für den SC Riessersee, nachdem er zwischen 1930 und 1942 für verschiedene Berliner Teams aktiv war.
Medaillen-Frust statt Medaillen-Lust
Obwohl die gemeinsame deutsche Mannschaft eines der größten Teams der Winterspiele 1956 stellte, gab es viel Medaillen-Frust statt Medaillen-Lust. Hatte es 1952 in Oslo dank der Bobsportler um Anderl Ostler und des Eis-Paares Ria bzw. Paul Falk noch drei Goldene gegeben und insgesamt siebenmal Edelmetall, so schrumpfte diese Bilanz 1956 extrem … Nur einmal Gold und einmal Bronze stand am Ende auf der Haben-Seite! Eine ziemliche Enttäuschung.
Rosa „Ossi“ Reichert, geboren 1925 in Sonthofen, der Kreisstadt des schwäbischen Landkreises Oberallgäu in Bayern, rettete die Ehre des gesamtdeutschen Wintersportlandes. Im Riesen-Slalom der alpinen Wettkämpfe verwies sie die Österreicherinnen Josefa Frandl, Dorothea Hochleitner und die Amerikanerin Andrea Mead Lawrence sowie die Schweizerin Madeleine Berthod (beide zeitgleich) auf die Plätze.
Die deutschen Männer mussten sich mit einer Bronzenen begnügen. Der Klingenthaler Harry Glaß belegte im Skispringen – damals gab es nur eine Entscheidung der Normalschanze – Rang drei, hinter den Finnen Antti Hyvärinen bzw. Aulis Kallakorpi und vor Max Bolkart vom SC Oberstdorf. Damit war Harry Glaß der erste olympische DDR-Medaillengewinner überhaupt.
Wenigstens eine von 25 vergebenen olympischen Goldmedaillen ging nach Deutschland 1956. (Eigentlich nur 24, aber im Eisschnelllaufen der Herren über 1500 Meter gab es aufgrund von Zeitgleichheit zwei Goldene!) Die anderen 24 „teilten“ sich die UdSSR (sieben), Österreich (vier), Finnland (drei), die Schweiz (drei), Schweden (zwei), die USA (zwei), Norwegen (zwei) und Italien (eine).
Überschaubare Verhältnisse – sportlich und quantitativ / Zwischen Loipen, Pisten und Eisflächen
1956 in Cortina d`Ampezzo war alles noch gut überschaubar. 821 Aktive, darunter 134 Frauen, aus 32 Ländern nahmen letztendlich an den Wettbewerben teil. Und Winterspiele waren bis dahin – erst mit der Aufnahme vieler neuer Sportarten ab 1992 ff. änderte sich daran etwas – sehr „europalastig“. Europa stellte ohnehin 23 der 32 Teams – nur Australien, Chile, der Iran, Japan, Kanada, der Libanon, Südkorea und die USA sorgten für nichteuropäischen Glanz bei den Spielen.
Der Nordische Skisport mit Skilanglauf (vier Herren- und zwei Frauen-Entscheidungen), Skispringen (eine Herren-Entscheidung) und der Nordischen Kombination (eine Herren-Entscheidung) war fast ausschließlich ein Vierkampf zwischen der Sowjetunion (sieben Medaillen, darunter zweimal Gold), Finnland (sechs Medaillen, darunter dreimal Gold), Schweden (sieben Medaillen, darunter einmal Gold) und Norwegen (zwei Medaillen, darunter zweimal Gold). Der schwedische Skilangläufer Sixten Jernberg schaffte bei seinen vier Starts im Skilanglauf jeweils eine Medaille: mit der Staffel Bronze, über 15 Kilometer bzw. über 30 Kilometer jeweils Silber) und über 50 Kilometer sogar Gold. Nur dem schon erwähnten Klingenthaler Harry Glaß (Skisprung-Bronze) und dem Polen Franciszek Gasienica Gron (Nordische Kombination, Bronze) gelang es, diese sowjetisch-nordeuropäische Phalanx zu durchbrechen.
Der Alpine Skisport hatte hingegen nicht nur einen „Alpin-König“, dieser war auch s der „König dieser Spiele“überhaupt: Seinerzeit standen drei Entscheidungen bei den Herren auf dem olympischen Programm – Abfahrt, Riesenslalom und Spezialslalom und jedesmal triumphierte der Österreicher Toni Sailer. Da die alpinen Ergebnisse der Winterspiele damals auch als Weltmeisterschaft zählten, sicherte sich Toni Sailer zudem den Erfolg in der nichtolympischen Alpinen Kombination.
Bei den alpinen Frauen waren die Eidgenossinnen am stärksten. Madeleine Berthod wurde Erste im Abfahrtslauf und Renee Colliard im Spezialslalom. Dazu gab es noch Silber für Frieda Dänzer in der Abfahrt und für Madeleine Berthod Rang vier (gemeinsam mit der Amerikanerin Andrea Mead Lawrence) im Riesenslalom, wo – wie schon genannt – Ossi Reichert nicht zu bezwingen war.
Natürlich wurde in Cortina auch Bob gefahren, was ausschließlich den Herren vorbehalten war. In der Zweier-Konkurrenz jubelte Italien, mit dem Vierer war die Schweiz am besten. Italiens Bob-Legende Eugenio Monto, zwischen 1957 und 1966 neunmal Weltmeister, wurde seinerzeit noch nicht Olympiasieger, auch 1960 nicht (weil die Amerikaner keine teure Bob-Bahn bauen wollten und daher im Bobsport 1960 keine Olympiasieger ermittelt wurden) und außerdem ebenfalls 1964 nicht. Erst 1968 hatte Eugenio Monti seine goldenen olympischen Momente: In Grenoble gelang ihm ein Doppelsieg mit dem Zweier und mit dem Vierer. Die neue Bob-Bahn in Cortina – für die Winterspiele 2026 – wurde nach ihm benannt.
Was war sonst noch in Cortina 1956? Im Eisschnelllaufen (nur für Herren) war die Sowjetunion eine Macht mit sieben Medaillen, darunter viermal Gold – zwei Goldene gab es für Jewgeni Grischin. Auch im Eishockey (auch nur für Männer) – wie bereits angeführt – war die UdSSR eine Klasse für sich. Im Eiskunstlaufen waren Männer und Frauen am Start. Im Frauen-Einzel belegte die Amerikanerin Tenley Albright Rang eins, im Herren-Einzel war ihr Landsmann Hayes Alan Jenkins der Beste. Und im Paarlaufen gab es Gold für Österreich – für Sissy Schwarz und Kurt Oppelt. Hier überzeugte auch der neue deutsche Eiskunstlauf-Star Marika Kilius. Mit ihrem Eis-Partner Franz Ningel wurde sie im Paarlaufen Vierte, nachdem sie mit ihm ein Jahr zuvor EM-Platz drei bzw. WM-Rang sieben schaffte. Nach Olympia, bei den folgenden WM 1956, belegte das Duo sogar Rang drei, 1957 bei den EM wieder Platz drei und bei den WM sogar Platz zwei. Ab dem Herbst 1957 startete Marika Kilius (Frankfurter Eissport Verein/Sport Club Riessersee) dann mit Hans-Jürgen Bäumler – das Medaillen-Duo der Deutschen Eislauf-Union in den 1960er Jahren, mit unter anderem sechsmal EM-Gold zwischen 1959 und 1964, zweimal WM-Gold 1963/1964 und zweimal Olympia-Silber 1960/1964.
Europa klar dominierend
Von den 72 Medaillen gingen 61 an Europa. Die einzigen nichteuropäischen Medaillen-Gewinnerinnen bzw. -Gewinner bei den Winterspielen 1956 stellten die USA (sieben), Kanada (drei) und Japan dank der Silbernen ihres alpinen Skifahrers Chiharu Igaya im Spezialslalom. Und fast alle 25 Goldmedaillen waren „eine Angelegenheit“ der Europäerinnen und Europäer. Nur im Eiskunstlaufen gab es die angesprochenen beiden amerikanischen Siege.
Am Ende der Spiele war dann die erstmals bei Winterspielen angetretene „Sbornaja“ am erfolgreichsten mit sechzehn Medaillen, darunter siebenmal Gold. Sehr stark waren nicht zuletzt Österreich (elf Medaillen, darunter viermal Gold), Schweden (zehn Medaillen, darunter zweimal Gold), Finnland (sieben Medaillen, darunter dreimal Gold), die USA (sieben Medaillen, darunter zweimal Gold) und die Schweiz (sechs Medaillen, darunter dreimal Gold). Nur 13 der 32 Länder schafften Medaillen – damals zählte wenigstens die Teilnahme medial noch etwas!
Ausblick auf die Winterspiele vom 6.Februar bis 22.Februar 2026
Wer wird in Cortina d`Ampezzo und in Mailand (das ja auch Austragungsort der Winterspiele 2026 ist) zu den Besten gehören?! Mit olympischen Prognosen tut man sich allerdings immer schwer… Laut der Heiligen Schrift sollen sogar mitunter die Ersten die Letzten sein! Zwar werden in den Stuben der Sportpolitiker, Sportunternehmer, Sportwissenschaftler und Sportjournalisten schon jetzt eifrig Pläne geschmiedet, Medaillen errechnet und Chancen ausgelotet…Doch meist kommt es anders als frau/man denkt!
Obwohl: Im Wintersport ist vieles nicht unbedingt in Eis und Schnee gegossen, wohl aber sehr häufig „in Beton“ : Es dürfte ziemlich klar sein, dass die Deutschen im Schlittensport (Rennrodeln, Bobfahren, Skeleton) kaum zu schlagen sind und auch im Biathlon, Skilanglauf, Skispringen, in der Nordischen Kombination bzw. bei den Alpinen recht gute Medaillen-Aussichten haben. Die Niederlande werden wieder kräftig im Eisschnelllaufen „abräumen“, die Norweger im Skilanglauf. Nordamerika wird bestimmt im Ski-Freestyle dominieren und Südkorea im Short Track. 116 Entscheidungen stehen auf dem Programm. Rund 3000 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 90 Ländern werden zu den 2026er Winterspielen erwartet. Auch die Winterspiele werden immer gigantischer – die letzten wirklich gelungen Winterspiele gab es 1994 in Lillehammer. Danach wurden die Spiele immer größer, geldgieriger und politischer. Es fand und findet immer mehr der übliche „gigantische Wahnsinn“ in einem verrückt-dekadenten Weltsystem statt! Sogar das Skibergsteigen ist 2026 erstmals olympisch und das sogar mit drei Disziplinen.
Warum dann nicht auch die einstigen olympisch-winterlichen Demonstrationssportarten wie Hundeschlittenrennen (1932 in Lake Placid), Bandy (1952 in Oslo), das in Nordeuropa bzw. Russland verbreitete Skijöring (1928 in Sankt Moritz) oder der Militärpatrouillenlauf, den manche als Biathlon-Vorläufer betrachten. Er stand 1928 bzw. 1948 in Sankt Moritz sowie 1936 in Garmisch-Partenkirchen als Demonstrationswettkampf auf dem Programm und würde in die heutige unsportive militaristische Zeit passen.
Ob nicht zuletzt Russinnen und Russen, Weißrussinnen und Weißrussen überhaupt oder zumindest in kleiner Anzahl als neutrale Athleten zugelassen werden, steht in den olympischen Sternen. Der Eis- und Skisport ohne Russinnen und Russen – das wäre bedauerlich, zumal viele der Sportlerinnen und Sportler nur bedingt Fans ihrer politischen Administration sein dürften! Was übrigens auch für die Athletinnen und Athleten der „restlichen“ 194 Staaten der Welt und deren politischer Administrationen gilt…
Es ist schon erstaunlich, dass seitens des IOC und der meisten Sportverbände fast alle russischen, aber auch weißrussischen Athletinnen und Athleten aufgrund eines Krieges zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine zu Olympia nicht zugelassen werden. Des weiteren werden alle russische Athletinnen/Athleten vor dem Hintergrund der einseitigen Aussagen eines Chemikers, der in die USA floh, mit Dopingvorwürfen verunglimpft! Viele der Rodtschenkowschen Behauptungen erwiesen sich jedenfalls als nicht nachvollziehbar!
Hätte man die gleichen Maßstäbe, die von der heutigen westeuropäischen und nordamerikanischen Politik an Russland angelegt werden, in der Vergangenheit angewandt, so dürften die USA, Großbritannien, Frankreich oder Deutschland (West- und Ostdeutschland gleichermaßen) nie wieder an Olympischen Spielen teilnehmen. Diese Länder führten unendlich viele blutige Angriffskriege, rassistische Kolonialkriege, verletzten die Menschenrechte auf allen Kontinenten oder selbst im eigenen Land (speziell in den USA: der offene Rassismus gegenüber den Afroamerikanern bis weit in die 1980er Jahre bzw. die Verdrängung sowie Unterdrückung der nordamerikanischen Ureinwohner), führten offene und verdeckte „Regime-Wechsel“ herbei, wenn ihnen frei gewählte Regierungen nicht genehm waren, unterstützten Diktatoren/Autokraten in aller Welt und ließen ihre Sportlerinnen/Sportler, ob im Amateur- oder Profi-Bereich, reichlich dopen. Alles ist diesbezüglich erwiesen und die Dokumente sind für jedermann/frau einsehbar!
Das ändert nichts daran, dass das russische Verhalten – in puncto Krieg in der Ukraine und hinsichtlich einiger Dopingvergehen – in höchstem Maße kritikwürdig ist, Aber es müssen auch andere Länder und Administrationen „auf die Anklagebank“! Alles andere ist unsportives Pharisäertum und eine ziemliche Verlogenheit unter den fünf olympischen Ringen.
Olympische Winterspiele 2026 ohne die Skilanglauf-Asse Alexander Bolschunow, Julija Stupak bzw. Natalja Terentjewa, ohne die künstlerisch sowie sportlich genialen Eiskunstläuferinnen Anna Schtscherbakowa bzw. Alexandra Trussowa, ohne die Weltklasse-Schlittensportler Tatjana Iwanowa, Nadeschda Sergejewa, Rostislaw Gaitjukewitsch, Roman Repilow, Alexander Tretjakow und Jelena Nikitina, ohne die begnadeten Ski-Freestylerinnen Anastassija Smirnowa, Ljubow Nikitina bzw. Ilja Burow, ohne die talentierten Short Tracker Jekaterina Jefremenkowa bzw. Semjon Jelistratow, ohne die starken Eisschnellläuferinnen Olga Fatkulina bzw. Jelisaweta Golubewa sowie den starken Eisschnellläufer Pawel Kulischnikow, ohne den unverwüstlichen Snowboarder Victor Wild, ohne die sehr gute Biathletin Kristina Reszowa oder den guten Biathleten Eduard Latypow, ohne die aufstrebende Skispringerin Irina Awwakumowa bzw. den aufstrebenden Skispringer Jewgeni Klimow und das super Team der Curlerin Alina Kowaljowa, ohne die stets sehr erfolgreichen russischen Eishockey-Cracks und auch ohne die besten weisssrussischen Wintersport-Asse wären „Rumpf-Spiele“ mit einem zweifelhaften sportlichen Wert. Aber wie meinte schon der geniale Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Lasst die Spiele beginnen – mit mehr oder weniger großer Dummheit – zum Ruhme des Sportes. Und noch ein heißer Tipp für winterliche Sport-Tage: Lieber selbst bewegen und aktiv sein, körperlich wie geistig, statt stundenlang „vor der Glotze zu hängen“, um Profisportlern bei der Berufsausübung zuzuschauen… Denn: Wo sind TV und Radio, wenn es um wirklich wichtige Berufe geht?!
Exkurs: Vor 50 Jahren – Winter-Olympia 1976 mit klasse „M-V-Resultaten“
Vor 50 Jahren, 1976 in Innsbruck, fanden die XII.Olympischen Winterspiele statt. Man mag es kaum glauben, aber auch Athletinnen und Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern waren dabei. Und holten sogar Medaillen!
Unvergessen sind dabei die beiden Goldmedaillen im Bobsport durch Meinhard Nehmer, Jahrgang 1941, der im westpommerschen Boblin geboren wurde und nach der kriegsbedingten Flucht eine neue Heimat auf Rügen, in Varnkevitz, fand. Zunächst war Nehmer ein sehr guter Leichtathlet/Speerwerfer, wechselte dann aber Anfang der 1970er Jahre zum Bobsport. Ein Höhepunkt von Nehmers Bobsport-Karriere waren dann die 1976er Winterspiele – mit Gold im Vierer und im Zweier. Bei den Winterspielen 1980 in Lake Placid holte er dann noch einmal Gold mit dem Vierer und Bronze mit dem Zweier!
Medaillen in Innsbruck 1976 erkämpften außerdem der gebürtige Rostocker Rolf Oesterreich Jahrgang 1952, zusammen mit seiner Eis-Partnerin Romy Kermer, im Paarlauf-Wettbewerb des Eiskunstlaufens (Silber) und die spätere Managerin bei der Tourismuszentrale in Warnemünde bzw. Wahl-Mecklenburgerin Ute Rührold, jetzt Ute Klawonn, im Einsitzer der Frauen im Rennrodeln (ebenfalls Silber).
Auch im Eisschnelllaufen waren eine gebürtige Rostockerin und ein gebürtiger Graal-Müritzer 1976 aktiv: Karin Kessow, verheiratete Drbal, Jahrgang 1954, Weltmeisterin im Großen Mehrkampf 1975, und Horst Freese, Jahrgang 1944, mehrfacher ost- wie westdeutscher Meister. Beide begannen ihre sportlichen Karrieren in Rostock – Horst Freese zunächst als Handballspieler und Karin Kessow gleich als Eisschnellläuferin. Während Karin Kessow für Deutschland-Ost startete, war Horst Freese nach seiner Flucht 1969 nach Westberlin für Deutschland-West aktiv. Für Karin gab es in Innsbruck 1976 die Plätze vier (3000 Meter) und fünf (1500 Meter), für Horst Rang neun (1000 Meter).
Anhang:
Die erfolgreichsten Winter-Olympioniken in den olympischen Kernsportarten (Auswahl)
Biathlon
Frauen: Darja Domratschewa (Weissrussland) – 4 x Gold, je 1 x Silber und Bronze, 2010-2018
Männer: Ole Einar Björndalen (Norwegen) – 8 x Gold, 4 x Silber, 1 x Bronze, 1998-2014
Skilanglauf
Frauen: Marit Björgen (Norwegen) – 8 x Gold, 4 x Silber, 2 x Bronze, 2002-2018
Männer: Björn Daehli (Norwegen) – 8 x Gold, 4 x Silber, 1992-1998
Skispringen
Frauen: Ursa Bogataj (Slowenien) – 2 x Gold, 2022
Männer: Matti Nykänen (Finnland) – 4 x Gold, 1 x Silber, 1984-1988
Nordische Kombination
Männer: Jörgen Grabaak (Norwegen) – 4 x Gold, 2 x Silber, 2014-2022
Eisschnelllaufen
Frauen: Ireen Wüst (Niederlande) – 6 x Gold, 5 x Silber, 2 x Bronze, 2006-2022
Männer: Clas Thunberg (Finnland) – 5 x Gold, je 1 x Silber und Bronze, 1924-1928
Rennrodeln
Frauen: Natalie Geisenberger (Deutschland) – 6 x Gold, 1 x Bronze, 2010-2022
Männer: Tobias Arlt/Tobias Wendl (Deutschland) – 6 x Gold, 2014-2022
Bobsport
Frauen: Kaillie Humphries (Kanada/USA) – 3 x Gold, 1 x Bronze, 2010-2022
Männer: Kevin Kuske (Deutschland, 4 x Gold, 2 x Silber, 2002-2018
Skeleton
Frauen: Elizabeth Yarnold (Großbritannien) – 2 x Gold, 2014-2018
Männer: Alexander Tretjakow (Russland) – 1 x Gold, 1 x Bronze, 2010-2014
Ski-Alpin
Frauen: Janica Kostelic (Kroatien) – 4 x Gold, 2 x Silber, 2002-2006
Männer: Kjetil Andre Aamodt (Norwegen) – 4 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze, 1992-2006
Short Track
Männer: Wiktor Ahn (Südkorea/Russland) – 6 x Gold, 2 x Bronze, 2006-2014 (2006 für Südkorea am Start, 2014 für Russland)
Frauen: Wang Meng (China) – 4 x Gold, je 1 x Silber und Bronze, 2006-2010
Eiskunstlaufen
Tessa Virtue/Scott Moir (Kanada, Eistanz) – 3 x Gold, 2 x Silber, 2010-2018
Herren-Einzel: Gillis Grafström (Schweden) – 3 x Gold, 1 x Silber, 1920-1932
Frauen-Einzel: Sonja Henie (Norwegen) – 3 x Gold, 1928-1936
Paarlauf: Irina Rodnina (Sowjetunion/Russland) – 3 x Gold, 1972-1980 (1972 mit Alexei Ulanow, 1976/80 mit Alexander Saizew)
Eishockey
Frauen: Jayna Hefford und Hayly Wickenheiser (Kanada) – 4 x Gold, 1 x Silber, 1998-2014
Männer: Wladislaw Tretjak (Russland) – 3 x Gold, 1 x Silber, 1972-1984
Curling
Frauen: Anette Norberg, Eva Lund bzw. Cathrine Lindahl (alle Schweden) – je 2 x Gold, 2002-2006 (Norberg auch Silber beim olympischen Demonstrationswettbewerb 1988) und Kaitlyn Lawes (Kanada), 2 x Gold, 2014-2018
Männer: John Morris (Kanada) – 2 x Gold, 2010-2018
Snowboarden
Frauen: Jamie Anderson und Lindsey Jacobellis (beide USA) – je 2 x Gold, 1 x Silber (Anderson von 2006 bis 2022, Jacobellis von 2018 bis 2022)
Männer: Shaun White (USA) – 3 x Gold, 2006-2018
Ski-Freestyle
Frauen: Kari Traa (Norwegen) – je 1 x Gold, Silber, Bronze, 1998-2006
Männer: Dale Begg-Smith (Australien) und Janne Lahtela (Finnland) – je 1 x Gold, Silber (Begg-Smith von 2006 bis 2010 und Janne Lahtela von 1998 bis 2002)
Dr. phil. Marko Michels, geb. 1970 in Crivitz, Historiker und Politologe,
Veröffentlichungen zur neueren Geschichte der SPD in Mecklenburg-Vor-
pommern
Letzte Bearbeitung: 25. 12. 2025
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