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10
08
2026

Quer durchs Stadion mit knapp 1000 Startern - Foto: Veranstalter

Quer durchs Stadion mit knapp 1000 Startern 2. Durchgang des Bremer Weserstadion-Laufs verzeichnet deutliche Steigerung der Teilnehmenden

By GRR 0

„Ich habe nur glückliche Menschen gesehen“, meinte Thomas Hendrik Adick nach vielen Stunden meist harter Arbeit.

Aber es hatte sich gelohnt, für den technischen Leiter von bremenRAcing und die fast 1000 Teilnehmenden des 2. Weserstadion-Lauf „In and Out“. Es waren viele gekommen, um einmal die Atmosphäre der großen Arena am Osterdeich zu schnuppern.

Darunter die Kids, die mit großen Augen durchs riesige Stadion laufen konnten, die ambitionierten Starter, denen die 4350 Meter quer durchs Stadion nicht zu weit und die 1100 Stufen nicht zu viel waren, und natürlich auch die Teilnehmer der „Stadion-Romantik“, die es meist etwas ruhiger angingen und sich mehr Zeit für die vielen spannenden Orte ließen.

Zu sehen gab es für alle etwas: die zahlreichen Tribünen, die Logen-Bereiche, Spielertunnel, Kabinentrakt, Medienräume, Tiefgarage oder Leichtathletik-Halle, oft begleitet vom Blick auf das satte Grün des „heiligen“ Rasens.

Aber es lief nicht alles rund. „Wir haben eine Beschwerde“, bekannte Thomas Adick. Offenbar war ein Läufer über die „Stadion-Romantik“ nicht in die richtige Richtung geleitet worden, und das ließ sich zumindest auch auf unaufmerksame Streckenposten zurückführen. „Das ärgert mich sehr, aber wir sind alle nur Menschen“, so Adick. Er verbuchte den Fauxpas als Erfahrung: Mit dem benachteiligten Läufer habe man sich verständigt, und beim 3. Weserstadion-Lauf werde man noch mehr auch die ohnehin aufwendige Kennzeichnung der verschlungenen Pfade achten müssen.

Auf der anderen Seite verbuchte Thomas Hendrik Adick aber eben auch ziemlich gute Nachrichten: „Wir haben viele Menschen aus der Szene, aber auch viele Teilnehmende angelockt, die nicht aus Bremen kommen.“

Soll heißen: Die Richtung stimmt auf jeden Fall.

presse@bremenracing.online

author: GRR