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21
04
2026

Wilfried Köhnke on the roads in Wollongong, Australia – Photo: private

Berliner Marathonläufer Wilfried Köhnke läuft in Australien seinen achten Marathon (von 106 insgesamt) – Generalprobe für seinen 50. BERLIN-MARATHON geglückt – Horst Milde

By GRR 0

Am 13.4.2026 schrieben wir auf dieser Seite über den Berliner Marathonläufer Wilfried Köhnke.

Wilfried Köhnke (Jahrgang 1947/79 Jahre alt), ist ein Marathonläufer der besonderen Art. Er läuft keine Rekorde, er gewinnt nicht … aber er gibt nicht auf!

Köhnke hat ein besondere Passion und Interesse für Australien. Von 1976 bis 2024 besuchte er 23x dieses Land und lebt dabei bei seiner Schwester, die 1973  nach Australien eingewandert ist.

Jetzt hat er Australien zum 24x besucht. An 17  Läufen insgesamt in Australien hat er teilgenommen, so bei den Marathons in Canberra (1991), Melbourne (1993), Southport (1995), Sydney (2003), Orange (2015), Shellharbour (2022) und Pt. Stephens (2023). Am Sonnabend, dem 18. April 2026 ging  er dort beim Marathon in Wollongong an den Start.

Er schrieb jetzt aus Australien: „Habe meinen achten Marathon (106. insgesamt) in Australien in 4:43:32 beendet“.

Damit war ich 9 Min. schneller als in Berlin. Zwei Runden waren zu laufen und dabei 4x über unebene Rasenflächen, 2,60 m Betonwege – schwierig bei Überholungen und Gegenverkehr der später gestarteten Halbmarathon- 5 km und 10 km Läufer. Also alles nicht so organisiert, wie ich es eigentlich – auch in Australien – gewöhnt bin. Viermal gings zusätzlich den Hügel zum Leuchtturm rauf und runter.

Die Laufbedingungen am Sonnabend waren mit 12 – 19 Grad, Sonne und nur Wind am Ozean optimal. Es gab auf der Pendelstrecke 5 Verpflegungspunkte mit Wasser, Cola, Elektrolyten und Bananen.

Die Zuschauerresonanz war nicht groß, weil an den Stränden von Wollongong – am Hafen, in Fairy Meadow, Corrimal und am Wendepunkt in Towradgi  – die Leute lieber schwammen oder surften.

Wilfried Köhnke stolz mit seinem Ergebnis, der Medaille und seinem Shirt des Berlin-Marathon Jubilee-Club – Foto: privat

Musikpoints zur Aufmunterung der Teilnehmer, wie wir es in Berlin an unzähligen Stellen gewöhnt sind, gab ess keine.

Interessant die beiden „Digialwände“ im Ziel. Dort wurde der Name und die Zielzeit angezeigt, die Aktiven nutzten die Anzeige gerne um Erinnerung-Fotos zu machen.

Der Marathon hatte 392 Teilnehmer (90 Frauen, 302 Männer)  – Sieger: Matthew Gibson 2:38:34 – Siegerin: Catherine Fulginiti 3:03:33
Halbmarathon 542 Frauen, 718 Männer: Sieger Jeff Chaseling 1:10:49, – Siegerin: Nataela Smith 1:16:54. Es gab außerdem 5 km und 10 km Läufe.

Bei insgesamt 2817 Teilnehmern war der Frauenanteil mit 47% sehr hoch. Bei den kleineren Marathonveranstaltungen – wie in Wollongong – starten zeitversetzt Halbmarathon – 5 km und 10 km Läufer, weil die Teilmehmer oft aus grosser Entfernung kommen. Leider gibt es in der Ergebnisliste keine Vereins- und Nationalitätsangaben, es waren auch asiatische Teilnehmer am Start.

Bei der Siegerehrung hatte man die Altersklasse M70-79 von Wilfried Köhnke zuerst vergessen. Die Goldmedaille bekam er dann im Nachhinein „etwas lieblos überreicht“, wie Köhnke schreibt.

Was das reine Ergebnis (4:43:32) angeht ist Wilfried Köhnke natürlich mehr als zufrieden. Um seinen 50. BERLIN-MARATHON am 27. September 2026 zum 50x zu finishen, ist er gut vorbereitet und voller Hoffnung.

Drücken wir ihm in der weiteren Vorbereitung auf Berlin die Daumen, dass sein Vorhaben    50x zu finishen, gelingt.

Horst Milde 

Der Berliner Marathonläufer Wilfried Köhnke, der BERLIN-MARATHON und seine Passion für Australien – Horst Milde

 

 

 

 

 

author: GRR