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19
09
2026

Günter Hallas - Foto: Horst Milde

Die BERLIN-MARATHON Woche 2026 beginnt mit dem Erinnerungslauf (jetzt Günter Hallas Memorial) und dem 37. Literatur-Marathon BERLIN am Sonntag, dem 20. September 2026 um 17 Uhr in der Kunstfabrik „Schlot“.

By GRR 0

MITLAUFEN: Am Sonntag, dem 20. September 2026 um 9.00 Uhr – eine Woche vor dem 52. BERLIN-MARATHON: Erinnerungslauf an den ersten Berlin-Marathon von 1974

Der bisherige „BERLIN-MARATHON Erinnerungslauf „wird in „Günter Hallas Memorial“ umgetauft.

Die Marathonwoche in Berlin beginnt traditionell schon eine Woche vorher mit dem „BERLIN-MARATHON Erinnerungslauf “ am 20. September 2026 um 9.00 Uhr und nachmittags mit dem Literatur-Marathon um 17.00 Uhr im „Schlot“ von  Marathonläufer John Kunkeler.

Am Sonntag, dem 20. September 2026 um 9.00 Uhr – eine Woche vor dem 52. BMW BERLIN-MARATHON – ruft Bernd Hübner  wieder zum „BERLIN-MARATHON Erinnerungslauf“ auf.

Es ist inzwischen auch schon der 26. „Erinnerungslauf“! Er wurde 1998 zum 25-jährigen Jubiläum des Laufes  ins Leben gerufen, um an die Premiere vom 13.10.1974 zu erinnern.

Die Sonder-Startnummer zum Gedenken an Günter Hallas, die an die Teilnehmer/innen des Memorials ausgegeben wird – Foto: Peter Bartel

„Noch 1 Woche“ bis zum 52. BMW BERLIN-MARATHON 2026 – Einladung zum „Beine ausschütteln“

Bernd Hübner hält mit dem  KULTLAUF – jetzt: Günter-Hallas- Memorial – die Erinnerung an den 1. „Berliner Volksmarathon“ von 1974 aufrecht – und jetzt natürlich besonders die Erinnerung an den verstorbenen ersten Sieger des Marathon 1974 Günter Hallas

Seit dem 25-jährigen Jubiläum des BERLIN-MARATHON 1998 gibt es den „Erinnerungslauf“ – jetzt: Günter-Hallas- Memorial.  Eine Woche vor dem „richtigen“ Marathon wird am Original-Startort des Laufes vom 13. Oktober 1974 in der Waldschulallee 80 der ersten Durchführung des jetzigen Klassikers erinnert.

Der Start des „1. Berliner Volksmarathon“ am 13.10.1974 – Foto: Forum für Sportgeschichte Berlin, Marathoneum

286 Teilnehmer hatten sich damals 1974 zur Premiere angemeldet, 244 waren im Ziel, Bernd Hübner war dabei und auch Martin Teague, damals Angehöriger der US-Brigade in Berlin. Günter Hallas (LG Nord) gewann die Premiere, Jutta von Haase (LG Süd) siegte bei den Frauen.

Dabei am Start 2026 sein wird auch Wilfried Köhnke, Berlins Rekordler mit 49 erfolgreichen Zielankünften beim  BERLIN-MARATHON und Martin Teague (Chicago/USA), Teilnehmer des 1. Volksmarathons 1974, des 25. und 50. Berlin-Marathons.  

Die Originalstrecke von 1974 führte die Läufer am Mommsenstadion vorbei und verlief dann parallel zur AVUS, neben den angrenzenden Grunewald, dem Erholungsgebiet der Berliner:innen.

Jetzt geht aber nicht mehr bis zum Strandbad Wannsee – der ersten Wende im Jahre 1974, sondern höchstens bis zur Kreuzung Havelchaussee. Beim „Kultlauf“ werden allerdings nur max. 17 Kilometer als „Sauerstofferholungslauf“ oder weniger gelaufen je nach körperlichem Zustand!

Danach wird Moni Hübner mit weiteren Helfer:innen vor dem Stadion wieder eine Kaffeetafel aufbauen und den von den Teilnehmer:innen selbstgebackenen KUCHEN anbieten. Das „Günter Hallas Memorial“ beendet auch die lange Trainings- und Vorbereitungszeit für den MARATHON und soll den freundschaftlichen Zusammenhalt der Läufer und Läuferinnen fördern.

Horst Milde 

Die „Kultläufer“ kurz vor dem Start in der Waldschulallee 80 –Foto: Bernd Hübner

Der 37. Literatur-Marathon BERLIN findet am Sonntag, dem 20. September 2026 um 17 Uhr in der Kunstfabrik „Schlot“ statt – Prof. Dr. Detlef Kuhlmann

Der 37. Literatur-Marathon eine Woche vor dem 52. BWM BERLIN-MARATHON am Sonntag, dem 20. September 2026, steht ganz im Zeichen von Werner Sonntag, dem bestens bekannten Pionier der Laufbewegung in Deutschland:

Werner Sonntag wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass ist jetzt das „Tagebuch einer Lauflegende“ erschienen, das beim 37. Berliner Literatur-Marathon erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Werner Sonntag 100 im ARETE Verlag – Cover: Redaktion

Mit Wolfgang W. Schüler (Wiesbaden) wird einer der beiden Herausgeber Passagen aus dem 240-seitigen Werk mit dem Titel „Werner Sonntag 100“ vortragen. Der Pädagoge und ausgebildete Lauftherapeut Schüler nimmt die Gäste mit in die Entwicklung der modernen Laufbewegung in der Bundesrepublik Deutschland aus der Sicht des renommierten Laufjournalisten und Laufliteraten Werner Sonntag, der im Jahre 2021 verstorben ist.

SCHLOT – Die Kunstfabrik – Logo

Und dann gibt es beim 37. Literatur-Marathon in diesem Jahr gleich noch eine ungewöhnliche Premiere: Unter dem Pseudonym Frieda Friedrich ist jüngst ein Band als „Erzählung für Laufenthusiasten“ erschienen. Dabei geht es um das, was uns Läuferinnen und Läufer am Ende unserer laufsportlichen Ereignisse von freundlichen Volunteers meist mit Glückwunschworten um den Hals gehängt wird und uns als „ewige“ Erinnerung an unsere Laufleistungen bleibt: die Medaille! Frieda Friedrich hat sich Gedanken für die weitere Verwendung der Medaillen nach Marathonläufen gemacht … mehr wird noch nicht verraten!

Der Literatur-Marathon bildet traditionell den Auftakt der Berliner Marathonwoche immer am Sonntag vor dem Marathonlauf und hat sein Domizil seit 2005 in der Kunstfabrik Schlot (Inhaber John Kunkeler) in den Edisionhöfen, Invalidenstraße 117 in Berlin Mitte.

Der 37. Literatur-Marathon findet am Sonntag, dem 20. September 2026 um 17 Uhr statt; moderiert wird die Lesung von Detlef Kuhlmann, ehrenamtlicher Ressortleiter für Kultur bei SCC Events GmbH im Sportclub Charlottenburg (SCC Berlin). Der Eintritt zum Literatur-Marathon ist frei.

Der Literatur-Marathon wurde 1990 unter dem Motto „Läufer lesen vor. Ein literarischer Marathon“ gestartet. Die Idee zum Literatur-Marathon geht zurück auf Horst Milde, den Begründer und langjährigen Race Direktor des Berlin-Marathons; Horst Milde wollte damit einen Beitrag zum kulturellen Rahmenprogramm beim Berlin-Marathon leisten und verfolgt die Lesungen inzwischen als „ständiger Ehrengast“ zusammenmit seiner Ehefrau Sabine.

Seit den Anfängen 1990 auf dem Berliner Messegelände haben über 150 Autorinnen (wie Isabel Bogdan, Sylvia Schenk, Sandra Mastropietro, Gesine Strempel) und Autoren aus eigenen Werken vorgetragen, darunter Waldemar Cierpinski, Deutschlands erster und bisher einziger Olympiasieger im Marathon, ebenso Olympiasieger Dieter Baumann, ferner Oscarpreisträger Volker Schlöndorff sowie Spiridon-Herausgeber Manfred Steffny und nicht zuletzt der Berliner Fernseh-Journalist, Autor und Kultläufer Hajo Schumacher alias Achim Achilles.

Im Rahmen des Literatur-Marathons sind mehrere laufliterarische Anthologien entstanden: „Lit. BERLIN-MARATHON. Texte von der Strecke“ (Hildesheim: Arete 2013) handelt sogar ausschließlich vom Marathonlauf in Berlin.

Prof. Dr. Detlef Kuhlmann

https://www.arete-verlag.de/

author: GRR