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02
2026

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Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige: „Wir sind jeder Sechste“ – Deutsche Depressionshilfe

By GRR 0

Anmeldung ab sofort möglich – Prominente Stimmen wie Jan Ullrich und Karl-Theodor zu Guttenberg zu Gast

Leipzig/Frankfurt a.M., 17. Februar 2026 Am 30. Mai 2026 veranstaltet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention den Deutschen Patientenkongress Depression in der Alten Oper Frankfurt am Main.

Die in Deutschland einmalige Veranstaltung ist für an Depression erkrankte Menschen und deren Angehörige eine Gelegenheit, sich über die Erkrankung zu informieren sowie mit anderen Betroffenen auszutauschen. Erwartet werden rund 1.300 Gäste.

Die Moderation übernimmt wie immer der Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Harald Schmidt. Er sagt über den Patientenkongress Depression: „Viele glauben zunächst, sie seien allein mit der Erkrankung – dabei sind sie in bester Gesellschaft. Das zeigt der Patientenkongress mit über tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder eindrücklich.“ Dabei sein werden auch weitere Prominente, die sich für mehr Aufklärung über Depression einsetzen. Angekündigt haben sich u.a. der ehemalige Radprofi Jan Ullrich, der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sowie Brautmodendesignerin („Zwischen Tüll & Tränen“) und Spiegel-Bestsellerautorin Sanna Lindström.

Austausch und Wissen, Verleihung Medienpreis
In Diskussionsrunden und Vorträgen geht es beim Kongress in der Alten Oper u.a. um vielfältige Themen wie „Neue Behandlungsmethoden“, „Depression in Partnerschaft und Familie“, „Hartnäckige Depression“, „Was kann ich selbst unterstützend tun?“ oder „Depression und KI“. Kulturelle Angebote wie Lesungen, eine Filmvorführung, Musik und viele Angebote zum Mitmachen ergänzen das Programm. Die Gäste erwartet zudem die Verleihung des 7. Deutschen Medienpreises Depressionshilfe. In der Alten Oper laden darüber hinaus Vereine und Organisationen v. a. auch aus der Region ein, sich an Ständen zu verschiedenen Aspekten rund um die Depression zu informieren. Wie bereits beim vergangenen Kongress steht erneut ein „Raum der Ruhe“ zur Verfügung, der während des gesamten Kongresstages genutzt werden kann. Erstmals können Besucherinnen und Besucher auch eine geführte thematische Tour durch die Ausstellerstraße besuchen.

Volkskrankheit Depression: Jeder Sechste ist betroffen
„Mehr als jeder sechste Mensch erlebt im Laufe seines Lebens eine Depression. Hinzu kommen ebenso viele Menschen, die nahe Angehörige mit Depression haben. Depression gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt – wird aber noch immer als bloße Reaktion auf Lebensumstände missverstanden und in ihrer Schwere unterschätzt. Mit dem Patientenkongress möchten wir Betroffene zusammenbringen, Austausch ermöglichen und fundierte Informationen zur Bewältigung der Erkrankung vermitteln. Die Teilnehmenden erleben zudem: Sie sind nicht allein – und auch mit einer Depression ist ein erfülltes Leben möglich“, so Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Psychiater an der Universität Frankfurt/Main.

An Depression sind derzeit in Deutschland 11,3% der Frauen und 5,1% der Männer erkrankt. Depressiv erkrankte Menschen erleben neben einer anhaltend gedrückten Stimmung oft einen Verlust von Freude und Interesse an früher angenehmen Aktivitäten. Typisch sind ein stark verminderter Antrieb und das Gefühl, jede Handlung koste enorme Kraft. Häufig kommen Konzentrationsprobleme sowie Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle hinzu. Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen und Appetitverlust können auftreten.

Anmeldung zur Veranstaltung
Die Anmeldung für den Kongress ist ab sofort möglich unter: www.deutsche-depressionshilfe.de/kongress. Dort findet sich auch das Kongressprogramm und weitere Informationen zum Veranstaltungsort und der Anreise.

Bis zum 3. März 2026 gibt es das Kongress-Ticket (inkl. Verpflegung) zu einem Frühbucherpreis für 45 Euro. Danach kostet das Kongress-Ticket 55 Euro. Der ermäßigte Preis für Menschen mit geringem Einkommen (z.B. Studierende, Erwerbslose oder Rentner) beträgt 29 Euro. Schülerinnen und Schüler zahlen 19 Euro. Ein Förderticket kann für 99 Euro erworben werden.

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Heike Friedewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0341 223 874 12
E-Mail: presse@deutsche-depressionshilfe.de

Über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention:
Depression erforschen – Betroffenen helfen – Wissen weitergeben

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat sich die bessere Versorgung depressiv erkrankter Menschen und die Reduktion der Suizide in Deutschland zum Ziel gesetzt. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Die Schirmherrschaft hat der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt übernommen. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen unter ihrem Dach vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das deutschlandweite Info-Telefon Depression.

In 90 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten.

Die Arbeit erfolgt pharma-unabhängig.  http://www.deutsche-depressionshilfe.de

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