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05
06
2014

Dr. Thomas Wessinghage (Foto oben) und Ingalena Heuck (links) sind Botschafter von running.COACH in Deutschland

Starke Unterstützung

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Wer hat‘s erfunden? Die Schweizer! Marathon Europameister Viktor Röthlin hat zusammen mit seinen zwei Laufkollegen Markus Ryffel und Christian Belz vor 3 Jahren das Programm in der Schweiz entwickelt und lanciert. Die Idee war es, Läuferinnen und Läufern jeglichen Leistungsniveaus ein Online-Trainingssystem in die Hand zu geben, das sie befähigt selbständig ihr Training effizient zu planen und sich optimal auf ein persönliches Ziel vorzubereiten.

Trainingswissenschaftliche Basis
Was in der Schweiz gut funktioniert – 14 der besten 50 Marathonläufer trainieren damit – wurde in der Folge auch für Deutschland adaptiert. Seit einigen Wochen ist das Online-Programm auch unter www.runningcoach.de erhältlich. Der Sportarzt und ehemalige 5000-m-Europameister Thomas Wessinghage steht zusammen mit der jungen Sportwissenschaftlerin Ingalena Heuck auf der deutschen Seite für das Produkt ein. Thomas Wessinghage betont, dass die Pläne auf den bewährten Trainingsprinzipien basieren. „Was das Computerprogramm berechnet, entspricht den Standards, wie ich sie als ehemaliger Läufer und langjähriger Sportarzt als optimal empfinde.“ Unabhängig ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Ambitionierter: Jeder hat sein persönliches Laufziel und möchte dies möglichst effizient und ohne Umwege erreichen. Doch was ist es, das Sie wirklich schneller laufen lässt? Mehr Training? Längere Läufe? Schnellere Einheiten? Intervalle? Technikübungen? Long Jogs? Was ist zu viel und was zu wenig?

Bringt Licht ins Dunkel
Fragen über Fragen, mit denen sich viele herumschlagen. Und genau da setzt der running.COACH ein: „Unser System bringt Licht ins Dunkel der 1001 Trainingsratschläge. Wir geben dem User eine niveaugerechte Trainingsstruktur vor, die er als Leitfaden in der Vorbereitung auf sein Laufziel nützen kann“, erläutert der Produkt Manager und Laufexperte Valentin Belz und ergänzt sogleich: „Hält sich der Läufer an die Pläne, die er jederzeit an seine ihm zur Verfügung stehende Zeit anpassen kann, verbessert sich in der Regel auch sein Leistungsvermögen“. Dies und vieles mehr kann er in der attraktiven Statistik auswerten.

„Ist-Zustand“ als Ausgangsbasis
Der Einstieg zum persönlichen Trainingsplan ist ganz einfach: Ausgangspunkt aller Trainingspläne, die das System einem Läufer auf den Leib schneidert, sind der aktuelle Leistungsstand sowie die Trainingserfahrung. Zur Bestimmung des persönlichen Leistungsstandes müssen die User ihre aktuelle Bestzeit über eine gewählte Laufdistanz eingeben (z.B. Halbmarathon). Zusätzlich berücksichtigt das System für die Definierung des Trainingsplanes unter anderem die Priorität des Wettkampfs, die Wettkampfdistanz, den Zeitpunkt des gewünschten Laufes und die Anzahl sowie Reihenfolge der Trainingstage. „Anfänger erhalten demnach einen anderen Plan als erfahrene Läufer oder jene, die nach einer Laufpause wieder die Schuhe schnüren“, erwähnt Valentin Belz. „Der dynamische Coach bringt gegenüber dem statischen Trainingsplan aus Büchern und Zeitschriften den Vorteil mit sich, dass er sich jederzeit und überall anpassen lässt an neue Ziele, an die zeitliche Verfügbarkeit oder an die aktuelle Leistungsfähigkeit.“

Beschreibung zu jedem Training
Jede einzelne Trainingseinheit beinhaltet Vorgaben zu Tempo, Distanz, Dauer und Puls. Blickt man da als Einsteiger überhaupt durch, was man machen muss? „Das mag auf den ersten Blick verwirrend sein“, gibt die running.COACH Expertin Ingalena Heuck zu. „Aber das Programm erklärt und begründet jede Einheit ganz detailliert.“ Neben Ziel und Zweck, Dauer und den Pulswerten des Trainingserfährt man per Mausklick auch, wie das Ein- und Auslaufen, die Steigerungen, Intervalle oder Verpflegung zu gestalten sind. „Dadurch wird dem Läufer Wissen und Sicherheit vermittelt“, bemerkt Valentin Belz. „Denn erst wenn ein Sportler versteht, wieso er heute beispielsweise ganz ruhig laufen soll, ist er bereit, dies auch zu tun.“ Dass das Programm von Spitzenathleten mitgestaltet wurde, merkt man spätestens an den Empfehlungen für die Ausgleichsgymnastik, welche in jeder Einheit enthalten sind. In kurzen Videoeinheiten turnt Ingalena Heuck unterschiedliche Übungen zu Fußkräftigung, Lauftechnik, Stabilität und Stretching kompetent vor. Die User lernen, dass ein ganzheitliches Laufen nicht nur aus Laufen alleine besteht, sondern auch begleitende Maßnahmen beinhaltet. „Stretching, Stabilisations- oder Kräftigungsübungen sind nicht nur für die Verletzungsprophylaxe, sondern auch für einen ökonomischen Bewegungsablauf des Läufers wichtig. Wir legen Wert darauf, dass Laufen ganzheitlich vermittelt wird“, konstatiert Thomas Wessinghage.

Individuelle Wettkampfprognose
Wer seinen generierten Trainingsplan studiert, wird schnell feststellen, dass der running.COACH auch eine Prognose für das angegebene Laufziel erstellt. Gemäß Produkt Manager Valentin Belz stimmt diese Hochrechnung ziemlich genau: „Wir haben bei den größten Laufveranstaltungen der Schweiz im letzten Jahr unsere Prognosen mit den tatsächlich gelaufenen Wettkampfzeiten verglichen. Die Abweichung lag im Durchschnitt stets innerhalb von 1,5 Prozent“. Beim Anblick der persönlichen Laufprognose ist aber auch Vorsicht geboten. Denn wer sich etwas zu fest von der Euphorie verleiten lässt, dem kann der Schuss auch nach hinten losgehen, weiß Spezialist Belz: „Der running.COACH motiviert ungemein und kann zu einem Trainingseifer führen, der nicht immer zum Wohle des Sportlers ist. Außerdem setzt er genau um, was der User ein- und vorgibt. Wer die Einstellungen unvorsichtig oder beschönigt ausfüllt, wird womöglich mit einem zu harten oder zu sanften Trainingsplan bestraft.“

Heuck coacht Gold-Abonnenten
Das Tool stößt dort an seine Grenzen, wo Anpassungen nach Krankheit, Verletzung oder sonstigen Trainingsunterbrüchen zum Tragen kommen. „Die Gefahr, zu viel zu trainieren und sich zu wenig zu erholen, ist durchaus vorhanden“, findet die ehemalige deutsche Meisterin im Halbmarathon, Ingalena Heuck. Abhilfe schaffen hier die Gold-Abonnements des running.COACH. Im einen Fall hat der Benutzer Anrecht auf monatlich eine Stunde Telefonsupport und freien Mail- Kontakt. Ingalena Heuck steht dabei höchstpersönlich physisch als Coach für die Gold-Abonnenten zur Verfügung. Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen: Im Laufsport kann die Leistung überraschend exakt auf ein Ziel hin berechnet und vorausgesagt werden. Wer ein zuverlässiges Instrument zur Trainingssteuerung sucht, ohne sich selber darüber den Kopf zu zerbrechen, sein Training selber gestalten möchte oder sich ganz in Eigenregie und mit Expertenrat optimal auf ein persönliches Ziel vorbereiten will, ist beim running. COACH an der richtigen Adresse. Valentin Belz verspricht: „Wer bereit ist, die vorgegebene Struktur in sein Training aufzunehmen und in der verlangten Reihenfolge in verschiedenen Intensitätsbereichen zu trainieren, wird sein Ziel erreichen und dabei nicht nur schneller, sondern vor allem auch motivierter unterwegs sein“.

Entnommen dem GRR Sonderheft 2014 in Kooperation mit “aktiv laufen”.

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