Eliud Kipchoge hat in Berlin seinen eigenen Weltrekord um eine halbe Minute verbessert. - Foto: www.photorun.net 2022 Berlin-Marathon Berlin, Deutschland 25. September 2022 - Foto: Victah Sailer@PhotoRun
Kipchoge kehrt als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier von Milano Cortina auf die olympische Bühne zurück – World Athletics
Nach zwei Goldmedaillen in den Jahren 2016 und 2021 kehrt der kenianische Marathonläufer Eliud Kipchoge zu den Olympischen Spielen zurück, diesmal als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina.
Der 41-Jährige ist einer von acht Fahnenträgern, die die Olympische Flagge während der Eröffnungsfeier am 6. Februar ins Olympiastadion San Siro tragen werden.
Die Fahnenträger wurden vom Internationalen Olympischen Komitee und der Fondazione Milano Cortina 2026 ausgewählt: Es handelt sich um Sportler sowie um Personen, deren persönlicher und beruflicher Werdegang die Prinzipien des Friedens, der Einheit und der Solidarität verkörpert, die die Olympische Bewegung inspirieren.
Kipchoge ist fünfmaliger Olympionike und gewann seine beiden olympischen Marathontitel 2016 in Rio und 2021 in Sapporo.
Sein olympisches Debüt gab er 2004 in Athen, wo er Bronze im 5000-Meter-Lauf gewann, gefolgt von Silber im 5000-Meter-Lauf in Peking 2008. Nach dem Gewinn seiner beiden olympischen Marathon-Titel kehrte er bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris auf die Straße zurück.
Neben seinen zahlreichen Siegen bei großen Marathons hat Kipchoge zweimal den Weltmarathonrekord verbessert – 2018 in Berlin auf 2:01:39 und vier Jahre später in derselben Stadt auf 2:01:09.
Zusätzlich zu seinen Leistungen in der Leichtathletik ist er UNESCO-Botschafter für Sport, Integrität und Werte und wurde 2023 Mentor des U20-Weltathletik-Flüchtlingsteams.
Horst Milde nach Informationen von World Athletics
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