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06
11
2026

Univ.-Prof. Dr. Walter Tokarski mit der Ehrenmedaille - Foto: Sporthochschule Köln

Silberne Medaille der Deutschen Sporthochschule Köln für Walter Tokarski Ehemaliger Rektor erhält Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste um die Universität und die Sportwissenschaft

By GRR 0

Köln, 6. November 2026 – Die Deutsche Sporthochschule Köln hat ihren ehemaligen Rektor Univ.-Prof. Dr. Walter Tokarski mit der Silbernen Medaille der Universität ausgezeichnet.

Die Ehrung fand am Donnerstag (5. November) im Rahmen des 11. Deutsch-Chinesischen Symposiums zur Sportentwicklung statt. Die Laudatio hielt der amtierende Rektor der Sporthochschule, Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel.

„Walter Tokarski hat die Deutsche Sporthochschule Köln über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt. In seiner 15-jährigen Amtszeit als Rektor hat er wichtige Impulse für die Entwicklung und internationale Positionierung unserer Universität gesetzt. Sein Engagement für die Sportwissenschaft und die internationalen Beziehungen der Hochschule wirkt bis heute nach. Mit der Silbernen Medaille würdigen wir seine besonderen Verdienste um unsere Universität“, sagte Ansgar Thiel.

Von 1999 bis 2014 stand Walter Tokarski an der Spitze der Deutschen Sporthochschule Köln.

Bereits 1990 war er als Professor an die Kölner Sportuniversität gekommen. Er gründete das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung und leitete es bis zu seiner Wahl zum Rektor. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte sich Walter Tokarski, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, insbesondere mit Sportpolitik, europäischer Sportentwicklung, Freizeit- und Lebensstilforschung, Alterssport sowie gesundheitlicher Prävention.

Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel (lks.) und Prof. Dr. Walter Tokarski – Foto: Sporthochschule Köln

Auch international setzte Tokarski wichtige Akzente. Er engagierte sich in vielen verschiedenen wissenschaftlichen Organisationen und förderte den Austausch mit internationalen Partnern. Seine Verbindungen nach China spiegeln sich unter anderem in den Ehrenprofessuren wider, die ihm die Shanghai Sport University und die Shandong Sport University verliehen.

„Ich habe das Amt des Rektors 15 Jahre lang mit viel Enthusiasmus und großer Freude ausgeübt. Mein persönliches Anliegen war es stets, die Deutsche Sporthochschule als moderne Sportuniversität mit internationalem Renommee und führender Rolle zu etablieren und weiterzuentwickeln. Dafür mussten die Infrastruktur sowie die Lehr-, Forschungs- und Personalstrukturen neu gedacht und gestaltet werden. Wenn ich mir die Sporthochschule heute ansehe, ist das wohl in hohem Maße gelungen“, sagte Walter Tokarski anlässlich der Auszeichnung.

Das 11. Deutsch-Chinesische Symposium bot mit seinem internationalen Austausch einen passenden Rahmen für die Auszeichnung. Es wurde vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln gemeinsam mit der Beijing Sport University organisiert. Unter dem Titel „Sport-Governance in China und Deutschland: Vergleichende Analysen zur Sportentwicklung in Asien und Europa“ diskutieren Wissenschaftler*innen und Expert*innen noch bis zum 7. November aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Sportpolitik und Sportentwicklung.

Eine Übersicht aller Preisträger*innen sowie Informationen zur Medaille finden Sie auf unserer Webseite

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