Läuferinnen und Läufer umrunden vom Schweizerhofquai bis zum KKL das Luzerner Seebecken und passieren dabei die Kapellbrücke mit Wasserturm, die Altstadt-Silhouette und das KKL. Impression vom 16. Swiss City Marathon Lucerne am Sonntag, 29. Oktober 2023. swiss-image.ch/Bild Andy Mettler
Schweizer Marathon-Titel 2026 werden am Sonntag in Luzern vergeben
Der Swiss City Marathon in Luzern ist am Sonntag die Bühne für die Schweizer Marathon-Meisterschaften. Auf einer attraktiven Strecke von Luzern nach Alpnachstad und zurück ist eine spannende Ausmarchung um Gold, Silber und Bronze zu erwarten.
Der Swiss City Marathon ist eine der Top-Adressen in der Schweizer Runningwelt und zieht in diesem Jahr die Rekordzahl von 15’000 Läuferinnen und Läufer an, die im Marathon, Halbmarathon oder über 10 km an den Start gehen.
Die Strecke des Marathons führt vom Start an der Seepromenade auf die Horwer Halbinsel, und weiter via Hergiswil bis zum Wendepunkt in Alpnachstad am Sarnersee. Von dort führt der Weg zurück in die Innenstadt zum Ziel beim Verkehrshaus. Die überwiegend flache Strecke ermöglicht es den Läuferinnen und Läufern, sehr gute Zeiten zu laufen.
Die Schweizer Marathon-Meisterschaften finden erstmals seit 2017 in Luzern statt. Gesucht werden die Nachfolger von Patrik Wägeli (LC Frauenfeld) und Fabienne Vonlanthen (LC Schaffhausen), die letztes Jahr in Genf den nationalen Titel gewannen und diesmal nicht am Start sein werden. Der Thurgauer und die Schaffhauserin gehörten im August dem Schweizer Team an der EM in Birmingham (GBR) an. Vonlanthen bestreitet – wie auch die Schweizer Rekordhalterin Fabienne Schlumpf (TG Hütten) – ihren nächsten Marathon Anfang Dezember in Valencia (ESP). Wägeli wird seinen nächsten Marathon erst 2027 laufen.
Der Startschuss zum Elite-Marathonrennen fällt um 8.25 Uhr. Im Rennen der Frauen ist Selina Ummel (BTV Aarau) die Favoritin, bei den Männern präsentiert sich die Ausgangslage offen.
Im Halbmarathon (Start um 9.58 Uhr) ist mit Matthias Kyburz (LC Basel) der schnellste Schweizer Marathonläufer der Gegenwart am Start.
Manuel Huber (Medienchef)
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