Blog
14
07
2026

Robert Farken - 2026 Millrose Games NYC, NY February 01, 2026 Photo: Victah Sailer@PhotoRun Victah1111@aol.com

25. Volksbank-Trier-Eifel-Flutlichtmeeting am 02. September 2026: Jetzt Ticket kaufen – Rekordbühne Moselstadion

By GRR 0

Termin vormerken, Tickets sichern: Sieben Wochen sind es noch, bis erneut ein Hauch von Leichtathletik-Weltklasse durch das Trierer Moselstadion wehen soll.

Athleten, die in der Champions League der Leichtathletik Zuhause sind, werden zum 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting auf der Trierer Rekordbühne erwartet. Eintrittskarten für das Heimspiel der Trierer Topathletinnen Gesa Krause, Olivia Gürth und Vanessa Mikitenko am Mittwoch, 2. September, sind online erhältlich bei VEREINSTICKET.DE

https://events.vereinsticket.de/silvesterlauf/veranstaltungen/4830876

Das internationale Flutlichtmeeting wird um 19.30 Uhr eröffnet, zuvor findet bereits zum dritten Mal der Luxtop-Inklusionslauf mit bis zu 200 beeinträchtigten und nicht-beeinträchtigten Aktiven auf der Kunststoffbahn statt – ein emotionaler Höhepunkt des Sportevents.

„Wir wollen erneut ein Läufermeeting mit Weltklasseleistungen auf die Beine stellen“, sagt Renndirektor Berthold Mertes, der bei internationalen Meetings auf Werbetour ist, um ähnliche Starterfelder zu akquirieren wie 2025, als die Trierer Siegleistungen teilweise sogar über denen der Diamond League lagen, der höchstklassigen Sportfestserie der Welt, der „Champions League“ also. Das ist kein leichtes Unterfangen für Trier angesichts eines vergleichsweise bescheidenen Budgets des veranstaltenden Silvesterlauf-Vereins. „Kernziel des Meetings ist schon seit Jahren, unsere eigenen Asse wie Gesa Krause hautnah dem Trierer Sportpublikum zu präsentieren“, konstatiert Silvesterlauf-Vorstandssprecher Hans Tilly: „Und dem Nachwuchs die Chance zu bieten, an derselben Startlinie zu stehen.“

Gesa Krause & Co. lassen sich gegen Saisonende gerne von ihren Fans feiern.

Die deutsche Hindernislauf-Rekordlerin, die Mitte August bei der Leichtathletik-EM Jagd auf ihren dritten kontinentalen Titel geht, beschreibt „die Atmosphäre unter Flutlicht in Trier“ bei bislang meist perfekten äußeren Bedingungen als „etwas ganz Besonderes, einfach großartig“. Krause nutzte das spezielle Moselstadion-Fluidum in den vergangenen beiden Jahren zu persönlichen Rekorden über 800 und 1500 Meter.

Auf einer dieser beiden Distanzen wollen neben Krause auch Hindernislauf-Kollegin Olivia Gürth und 5000-Meter-As Vanessa Mikitenko ihre Ausnahmeklasse zeigen. Sie bilden das Trierer Frauen-Trio, das bei den kontinentalen Titelkämpfen in Birmingham (9. Bis 16. August) die deutschen Farben vertritt. Für Marathon-As Samuel Fitwi, in England ein Medaillenkandidat über 42,195 km, sind die Bahndistanzen inzwischen zu kurz.

Nicht nur die Trierer Ausnahmeathletinnen sollen für Glanz vor der zuletzt stets gut gefüllten Moselstadion-Haupttribüne sorgen: Meetingdirektor Mertes würde über 1000 Meter gerne erneut Mo Attaoui an der Startlinie sehen. Der 24-jährige Spanier verpasste 2025 um die Winzigkeit von 29 Hundertstelsekunden den 1000-Meter-Weltrekord in Trier, Attaoui lief 2:12,25 Minuten. Vor wenigen Tagen, am 1. August 2026 im Diamond League-Rennen von Monaco, unterbot nun Kenias 800-Meter-Olympiasieger Emmanuel Wanyonyi in 2:11,83 um 13 Hundertstel die Marke, die sein Landsmann Noah Ngeny seit 1999 gehalten hatte.

„Durch Trier 2025 sind einige auf die Idee gekommen, die faszinierende 1000 Meter-Strecke wieder in den Fokus zu nehmen“, verriet ein Insider des Weltverbandes World Athletics dem Trierer Meetingdirektor. Das Tragische für Attoui: Der 800-Meter-Vizeeuropameister sah, um wenige Meter geschlagen, Wanyonyis Rekordlauf mit an.

„Ein neuerliches 1000-Meter-Rennen auf Weltniveau wäre schon geil. Man braucht das Glück, das einschließlich des Wetters am 2. September alles passt“, sagt Mertes: „Und dass wenige Tage nach den Meetings in Zürich und Berlin die Topathleten noch die nötige Motivation und Kraft haben.“ Eine Hoffnung: Vielleicht lässt sich eine Attacke auf den deutschen 1000-m-Rekord organisieren. Der steht bereits seit 1980 (!) bei 2:14,53 Minuten, gehalten vom legendären Willi Wülbeck, dem 800-m-Weltmeister von 1983.

Wer die Zeit aus der Rekordliste löschen könnte? Klar, Robert Farken. Der achtmalige deutsche Meister (je 4x über 800 und 1500 Meter) und 1500-m-WM-Sechste aus Leipzig hat 2025 bereits zwei nationale Uraltmarken getilgt: die über 1500 Meter von Thomas Wessinghage (sie hielt 45 Jahre) und über die Meile von Jens-Peter Herold (hielt 37 Jahre).

In Trier könnte am 2. September Willi Wülbecks 1000-Meter-Zeit purzeln. 

Nico Klein 
Vorstandsbeauftragter
(Organisation / Marketing / Sponsoring
Silvesterlauf Trier e.V.
Maarstraße 6 – 54292 Trier

author: GRR